Bern – Hauptstadt mit Schweizer Charme
Wo soll man beginnen um sich einen Übersicht über die Vielfalt Berns zu verschaffen. Einen optischen Weitblick erfährt der Besucher auf dem Gurten. Der Berner Hausberg ist zwar autofrei, aber dennoch bequem zu erobern. Die rote Gurtenbahn, 1899 erbaut, überwindet in nur fünf Minuten eine Distanz von 1059 Metern und eine Höhe von 267 m. Sie bietet einen faszinierenden Rundblick. Vom Aussichtsturm aus schweift der Blick über die Dächer der Stadt Bern, über grandiose Kuppeln und Türme und verliert sich in der Weite bis hin zu den Alpen.
Die Berner Altstadt
Eine Besonderheit, die bei schlechtem Wetter den Besuchern der Schweizer Hauptstadt zum Vorteil gereicht – bei Regen schützen solide Gewölbe auf beiden Seiten der Straßen die Fußgänger vor Regengüssen und Schnee – im Sommer auch vor der großen Hitze.
Ein sechs Kilometer langer Arkadenspaziergang ist hier kein Problem. Besonders zu den Markttagen wird das Verweilen in der Altstadt zu einem bunten Erlebnis zwischen einladender Gastronomie und Läden aller Art. Die Kramgasse kannte schon Goethe. Vom weltberühmten Zytglogge führt sie abwärts direkt in das Herz des historischen Bern. Das Ambiente der erhaltenen Sandsteingebäude mit ihren Laubengängen und Gässchen lädt ein zum Bummeln, Verweilen und Betrachten. Die Altstadt Berns auf der wunderschönen Aarehalbinsel gelegen gehört heute zum Weltkulturerbe. Ein Besuch des ersten westlichen Stadttores sollte mit ein wenig Muse verbunden sein. Die Zeitglockenuhr mit einem Uhrmeisterwerk aus dem 16. Jahrhundert fasziniert mit einem sehenswerten Figurenspiel, das vier Minuten vor jeder vollen Stunde beginnt. Beherrscht wird die Altstadt vom Berner Münster. Diese nicht nur größte, sondern bedeutendste Kirche der Schweiz aus dem Spätmittelalter gehört seit 1983 zu den Weltkulturgütern der UNESCO.
Bern – Highlights für Alt und Jung
Bern wird zu Recht auch als Bärenstadt bezeichnet. Seit 1513 gehören die Berner Bären mit zum Stadtbild. Zunächst lebten diese sogar direkt in der Stadt, ab 1857 wurden sie in den sogenannten Bärengraben umgesiedelt. Seit 2009 steht ihnen nun mit dem BärenPark ein großes Gelände zu Verfügung. Hier würdigt man nun dem Wappentier der Stadt Bern wesentlich artgerechter als zuvor. Der Rosengarten wurde im Laufe der Zeit durch Irisanpflanzungen, Rhododendren- und Azaleenhaine erweitert um ganzjährige Blütenpracht zu bieten. Die öffentliche Anlage liegt hoch über dem alten Stadtkern.


